
Kurz gesagt: Aloe Vera besteht zu über 99 Prozent aus Wasser und enthält dazu Polysaccharide, Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme. In der Hautpflege kühlt sie, spendet leichte Feuchtigkeit, beruhigt Rötungen und unterstützt die Heilung bei Sonnenbrand und Unreinheiten. Sie ist ideal für empfindliche, gereizte und fettige Haut. Bei sehr trockener Haut braucht sie eine Creme darüber, weil sie selbst kaum Lipide liefert.
Aloe Vera ist einer der ältesten Pflegewirkstoffe überhaupt und in Korea fester Bestandteil von Soothing Gels, Tonern, Masken und Sonnencremes. Hier erfährst du, was sie wirklich kann und wo sie an ihre Grenzen kommt.
Wichtig: Direkt aus der Pflanze solltest du Aloe nicht verwenden. Der gelbe Saft unter der Blattrinde (Aloin) reizt die Haut. Kosmetische Aloe ist davon gereinigt.
Weitere beruhigende Produkte findest du in der Kollektion Hautirritationen.
Beide beruhigen. Aloe kühlt stärker und ist leichter, Centella Asiatica regeneriert tiefer und stärkt die Hautbarriere nachhaltiger. Für akute Reizungen und nach der Sonne Aloe, für dauerhaft empfindliche Haut Centella, zum Beispiel SKIN1004 Madagascar Centella Ampoule.
Ja, bei leichten Unreinheiten. Sie wirkt antibakteriell, beruhigt Entzündungen und spendet Feuchtigkeit ohne Öl. Bei stärkerer Akne ergänzt du BHA oder Azelainsäure.
Bei fettiger Haut ja. Bei normaler bis trockener Haut fehlt dem Gel Fett, dann braucht es eine Creme darüber, sonst trocknet die Haut aus.
In der Regel sehr gut. Achte auf Produkte ohne Alkohol und Duftstoffe, denn manche Aloe-Gele enthalten beides.