
Kurz gesagt: Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff, der bis zum Tausendfachen seines Gewichts an Wasser binden kann. In der Hautpflege spendet sie Feuchtigkeit, polstert feine Linien auf und stärkt die Hautbarriere. Sie ist trotz des Namens keine reizende Säure und für jeden Hauttyp und jedes Alter geeignet. Wichtigster Tipp: auf feuchte Haut auftragen und mit einer Creme abschließen, sonst verdunstet die Feuchtigkeit wieder.
Ab Mitte zwanzig nimmt der Hyaluron-Gehalt der Haut ab, die Haut wird trockener und verliert an Spannkraft. Koreanische Kosmetik setzt Hyaluronsäure deshalb in fast jedem Produkt ein, von Toner bis Maske. Hier erfährst du, worauf es ankommt.
Hochmolekulare (langkettige) Hyaluronsäure bleibt auf der Hautoberfläche, bildet einen Feuchtigkeitsfilm, glättet sofort und schützt vor Feuchtigkeitsverlust.
Niedermolekulare (kurzkettige) Hyaluronsäure dringt tiefer ein, hydratisiert nachhaltig und unterstützt die Regeneration.
Die besten Produkte kombinieren mehrere Molekülgrößen. Auf der Inhaltsstoffliste erkennst du Hyaluronsäure an Hyaluronic Acid, Sodium Hyaluronate und Hydrolyzed Hyaluronic Acid. Die in koreanischer Kosmetik verwendete Hyaluronsäure wird durch Fermentation gewonnen und ist vegan.
Weitere Produkte findest du in der Kollektion Feuchtigkeitsarme Haut.
Nein. Trotz des Namens ist sie ein Zuckermolekül, das von Natur aus in der Haut vorkommt. Sie peelt nicht und reizt nicht, anders als AHA oder Vitamin C.
Ja, wenn sie auf trockene Haut in trockener Luft aufgetragen und nicht mit Creme versiegelt wird. Dann zieht sie Wasser aus der Haut statt aus der Umgebung. Richtig angewendet passiert das nicht.
In jedem Alter, sobald die Haut Feuchtigkeit braucht. Ab Mitte zwanzig, wenn der körpereigene Gehalt sinkt, lohnt sie sich besonders.
Ja, sie passt zu allen Wirkstoffen und gleicht die trocknende Wirkung von Retinal und Säuren sogar aus.