
Kurz gesagt: Niacinamid ist die aktive Form von Vitamin B3 und einer der vielseitigsten Wirkstoffe in der Hautpflege. Es hellt Pickelmale und Pigmentflecken auf, reguliert Talg, lässt Poren feiner wirken, beruhigt Rötungen, stärkt die Hautbarriere und mildert feine Linien. Es ist reizarm, für jeden Hauttyp geeignet und lässt sich mit allen anderen Wirkstoffen kombinieren. Sinnvoll sind 2 bis 10 Prozent, mehr bringt nicht mehr.
Kaum ein Wirkstoff steckt in so vielen koreanischen Produkten wie Niacinamid, von Toner bis Sonnencreme. Hier erfährst du, was es wirklich kann und wie du es richtig einsetzt.
Zwischen 2 und 5 Prozent wirkt Niacinamid bereits deutlich, 10 Prozent sind die sinnvolle Obergrenze. Höhere Konzentrationen bringen keinen zusätzlichen Nutzen und können bei empfindlicher Haut Rötungen auslösen. Einsteiger beginnen mit 5 Prozent.
Weitere Produkte findest du in der Kollektion Hyperpigmentierung.
Morgens und abends nach dem Toner, vor der Creme. Es wirkt sofort beruhigend, sichtbare Ergebnisse bei Pickelmalen und Poren brauchen 8 bis 12 Wochen. Niacinamid ist auch in der Schwangerschaft unbedenklich.
Ja, morgens und abends. Es ist eines der verträglichsten Wirkstoffe überhaupt.
Ja. Die alte Warnung stammt aus Laborversuchen mit instabilen Formeln und Hitze. In moderner Kosmetik ist die Kombination unproblematisch.
Ja, es gehört zu den wirksamsten frei verkäuflichen Wirkstoffen gegen rote und braune Pickelmale, am besten in Kombination mit Tranexamsäure und täglichem Sonnenschutz.
Beruhigung sofort, weniger Glanz nach etwa zwei Wochen, hellere Flecken und feinere Poren nach 8 bis 12 Wochen.